VENTAS 9
VENTAS proudly presents… Version 9!
Nach fast zweijähriger Entwicklungszeit möchten wir mit großer Freude einen technologischen Meilenstein in der VENTAS-Geschichte präsentieren, die VENTAS Version 9.
Die Version 9 basiert auf der neuesten Software-Generation (C++ Qt4). Die bisher verwendete GUI-Software der VENTAS Version 8 basierte auf Qt3, und durch diesen Generationswechsel befinden wir uns technologisch auf dem neuesten Stand.
Die Besonderheit ist, dass VENTAS die Benutzer-Oberfläche (GUI) selbst programmiert hat, womit wir dadurch von jedem Hersteller unabhängig geworden sind.
Und… als Wartungskunde erhalten Sie Version 9 natürlich kostenfrei.

Die Neuerungen aus Anwendersicht
In Version 9 wurde die Oberfläche von VENTAS, wenngleich es sich um eine Neuentwicklung handelt, nicht wesentlich verändert, um den Umstieg für unsere Kunden so leicht wie möglich zu gestalten. Wir haben zunächst Wert darauf gelegt, alle Funktionalitäten auf diese neue technologische Grundlage zu bringen, um eine gemeinsame Basis zu haben, das VENTAS der Zukunft zu gestalten.

Dennoch wurden bereits in Version 9 interessante Neuerungen realisiert.
Diese Neuerungen sind:
- Die Übertragung der Dokumente zwischen Server und Arbeitsplatz geschieht nicht mehr über Samba, sondern mit dem eigenen Kommunikations-Protokoll (in XML) mit dem die GUI und die Anwendung ohnehin kommunizieren. Das ist schneller und – durch den Wegfall von Samba – der Installationsaufwand und der Traffic im Netzwerk verringern sich.
- Ansprechendere Benutzeroberfläche der neuesten Generation.
- VENTAS bietet eine verbesserte Business Intelligence Suite für individuelle Reporting Projekte an. Das System bietet jetzt die Möglichkeit, PDF-Auswertungen nativ zu erzeugen.
- Für Fern-Arbeitsplätze entfällt die Installation von VPN (Virtual Private Network). Der Client installiert selbständig neue Versionen, sofern der Administrator diese auf dem Server bereitgestellt hat. Damit ist die Nutzung von VENTAS auf Fern-Arbeitsplätzen enorm vereinfacht worden. Theoretisch können Sie mit dem USB-Stick im Internetcafé VENTAS starten und gesichert eine Rechnung lokal ausdrucken, ohne weitere Installationsmaßnahmen und ohne, dass auf dem Rechner etwas übrig bleibt.
- Die Schnittstellen zum automatischen Zahlungsverkehr Sepa sowie die Bereitstellung von Daten für Finanzprüfer (Gdpdu) sind integriert.
- Das Modul Kundeninfo – der erste Schritt in Richtung CRM - wird standardmäßig ausgeliefert. Damit hat man alle Daten und Vorgänge eines Kunden im Blick und es können von diesem Modul aus zentral alle Vorgänge – wie Aufträge, Angebote usw. - erfasst werden.
Im Rahmen der übrigen Weiterentwicklung wurde außerdem der Bereich EDI erweitert. Die Möglichkeit, im Web alle Projekt-Infos zu erhalten und Service-Mitteilungen zu kommentieren oder zu erfassen wurde bereits von uns bekannt gegeben.

Eine neue Software Generation entsteht - Warum Open Source?
Die Anfang 2006 begonnene enge Zusammenarbeit mit der Firma Aubit aus England, Leiter des Open Source Projektes Aubit4gl hat die technologische Grundlage der VENTAS der Zukunft geliefert.
Aubit4gl ist kompatibel zu der von uns verwendeten 4gl Programmiersprache. Die Sprache gilt als ausgereift und sehr stabil. Das 4gl-Projekt begann in 1998 und wurde als Open Source Projekt in 2001 veröffentlicht. Seitdem nutzen diese Sprache immer mehr Unternehmen, derzeit mehr als 300 weltweit. Der größte Anwender, die kanadische Supermarkt Kette Loblaws hat über 200 Server im Einsatz. An der Entwicklung der Programmiersprache sind derzeit 19 Software-Häuser aus verschiedenen Ländern beteiligt, wobei die 4gl-Allianz sich als die Organisation versteht, welche die Professional Services anbietet und die Weiterentwicklung koordiniert. VENTAS gehört dem leitendem Team dieses Projektes an, an dem bereits über 20 Software-Entwickler aus verschiedenen Ländern aktiv mitarbeiten.
Ende Mai diesen Jahres wurde in unseren Räumen die 4gl-Alliance als internationale Assoziation von Software-Häusern gegründet, die professionelle Dienstleistungen rund um die Sprache anbieten und deren Weiterentwicklung koordinieren. Die 4gl-Allianz verfügt derzeit insgesamt über 250 Mitarbeiter.
Wir können auf zwei aus technischer Sicht sehr befriedigende Jahre zurückblicken, in denen wir eine hervorragende Unterstützung durch unsere Partner erhalten haben. Nun ist die GUI fertig und VENTAS 9 wird in Kürze freigegeben. Wenngleich eine solche Neuentwicklung naturgemäß kostspielig und aufwändig ist, hat sich das Vorhaben gelohnt.
Die strategischen Ziele, welche damit erfüllt wurden, sind:
- die Nutzung der 4GL-Sprache um im VENTAS Kernbereich zu programmieren, erlaubt uns deutlich effizienter, sicherer und kostensparender als unter Nutzung etwa von Java oder C# (sogenannte 3GL-Sprachen). Erfolgreiche ERP-Anbieter, wie SAP z. B., programmieren mit einer 4GL – bei SAP ist diese „ABAP“ - was sich als Konzept bewährt hat.
- Die GUI bestimmt die Ergonomie uns Aussehen der Lösung. Diese können wir nun gestalten, um Impulse am Markt zu setzen, in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen unserer Kunden. Um auch hier SAP als Vergleich hinzuziehen, dort wird der SAP Core mit ABAP konservativ behandelt, während die GUI getrennt entwickelt wird.
- Zukunftssicherung von VENTAS durch ein professionelles und mittlerweile langjähriges Open Source Projekt. Das Team ist bereits größer als jedes Entwicklungsteam eines der kommerziellen Anbieters für 4GL-Sprachen und wir verfolgen gemeinsam das Ziel, A-4GL zu der führenden Sprache am Markt für das Erstellen kommerzieller Applikationen zu machen. Die VENTAS-GUI wird dabei teil dieses Professional-Open-Source-Projektes.
- Internationales Netzwerk von professionellen Betreuern werden die Vorteile der Open-Source-Welt (Ersparnis bei den Lizenzkosten) mit den Vorteilen der kommerziellen Welt (garantierte Fehlerbehebungen und effiziente Unterstützung). Durch dieses Firmennetzwerk, an dem wir bereits eine führende Rolle spielen, entstehen auch für VENTAS als ERP-Anbieter neue Chancen.
- Die technische Infrastruktur, welche VENTAS zu Grunde liegt, wurde nochmal optimiert, um, z. B., VENTAS auch von fernen Standorten noch besser zu nutzen
Als Mitentwickler dieser 4GL-Sprache und führendes Mitglied der 4gl-Allianz eröffnen sich darüber hinaus für uns neue Geschäftsmöglichkeiten in Portierungs- und Entwicklungsprojekten, bei denen von der Schnelligkeit einer Entwicklung unter 4GL profitiert werden soll.
Kontinuierliche Verbesserung und Innovation
VENTAS verfolgt eine Strategie der konservativen Verbesserungen, gepaart mit sorgfältig durchdachten Weiterentwicklungen. So haben wir während der Entwicklungszeit der neuen GUI mit den Versionen 8.0, 8.1 und 8.2 eine sehr stabile Software erhalten, welche die Anzahl an Störungsmeldungen pro Kunde im Durchschnitt um 20% in den letzten zwei Jahren jeweils senken konnte. Dabei hat sich bewährt, eine Version automatisch täglich zu erstellen und zu prüfen, um jederzeit dem Support den neuesten Stand zur Verfügung zu stellen. Diese Strategie der vielen sukzessiven kleinen Schritten hat sich bewährt.
Durch die weitgehende Kompatibilität der Programmiersprache der Versionen 8 und 9 ist der Umstieg aus technischer Sicht leicht. Die GUI kann alle bisher genutzten Bediencharakteristika erfüllen, sodass der Benutzer sich sofort wieder findet.
Wir erwarten mit Version 9 eine ähnliche Stabilität, gekoppelt am oben beschrieben Versions-Erstellungs-Konzept. Anfang Januar werden wir die Beta-Version veröffentlichen.
Durchdachte Struktur für optimale Ergebnisse
Die Struktur besteht aus drei Teilen: Datenbank selbst, der eigentlichen Anwendung und der Benutzeroberfläche. Die Anwendung kommuniziert mit der GUI mittels eines optimierten XML-Protokolls.
Sowohl die Datenbank als auch die Anwendung laufen auf einem Server, während die GUI auf dem Arbeitsplatzrechner gestartet wird. Die Anforderungen, welche von diesen drei Komponenten zu erfüllen sind, sind unterschiedlich:
Die Datenbank sollte stabil, zuverlässig, schnell und „unauffällig“ laufen. Wir haben uns für Postgre-Sql als Standard-Datenbank entschieden, wobei technisch gesehen auch andere Datenbanken lauffähig sind.
Die Anwendung soll inhaltlich alle kaufmännischen Anforderungen erfüllen und optimal mit der Datenbank und mit der GUI zusammenarbeiten. Bei der Anwendung geht es also vor allem um Stabilität und Leistungsumfang. Vorzugsweise sollte die Anwendung unter Linux laufen, da die Stabilität und Sicherheit dieses Betriebssystems für ihn sprechen. Aber bei Bedarf sollten Datenbank und Anwendung unter Windows- und Mac-OS-Servern nativ laufen können.
Weiter sollte die Anwendung über gute Reporting-Möglichkeiten verfügen.
Die GUI sollte dem Anwender die größtmögliche Ergonomie und Schnelligkeit bieten. Ein modernes Aussehen soll es dem User zusätzlich leichter machen, mit der Anwendung umzugehen. Weiter verwenden unsere Kunden z. T. unterschiedliche Betriebssysteme als Arbeitsplatz-Rechnern, so dass die GUI auf Windows, Mac, Linux, Solaris und Unix laufen sollte, und das, bei gleichem Look & Feel und Bedienung. Außerdem haben viele unserer Kunden Filialen, z. T. verteilt auf dem Globus, sodass die GUI auch über das Internet mit wenig Netzwerkbelastung laufen sollte.
Mit der von uns gewählten Werkzeugen und Komponenten können wir diese Anforderungen in Version 9 optimal erfüllen. Mit der Trennung der Struktur in drei Bereichen können wir die Entwicklung mit unterschiedlichen Schwerpunkte fahren, um den unterschiedlichen Anforderungen, wie oben beschrieben, zu erfüllen.
Die Zukunft - Gestalten Sie mit uns die Road Map
Wir möchten alle Kunden einladen, sich mit ihren Ideen an der Gestaltung von Version 10, welche wir für Ende 2009 planen, zu beteiligen. Das Ziel ist, neben weitere Funktionalitäten möchten wir die Ergonomie von VENTAS optimieren.
Einige der derzeit in der Diskussion befindlichen Bereichen sind:
Version 10:
- Atlas-Anbindung
- Anbindung der Groupware OpenExchange
- Verbessertes Customer Relationship Management
- VOIP-Anbindung von VENTAS
- Elster-Schnittstelle
- Meistbenutzte Reports als PDF
Version 11:
- Web-Client
- einfache Masken Gestaltung durch den User
- Supply Chain Management
- Verbessertes Supplier Relationship Management
- Workflow